Klopp beim Ball des Sports

Jürgen Klopp musste sich für den „Ball des Sports“ ordentlich in Schale werfen. Foto: picture alliance/dpa | Eric Dobias

„Ich hatte keine Ahnung“: Jürgen Klopp hatte vor dem „Ball des Sports“ ein Problem

Jürgen Klopp musste vor seinem Besuch beim „Ball des Sports“ erst einmal shoppen gehen. „Es macht mir keinen Spaß, mich für einen Abend so herauszuputzen. Die Klamotten musste ich kaufen. Das ist nicht so schlimm. Aber ich hatte keine Ahnung, wie man Manschettenknöpfe anbringt und so weiter und sofort“, sagte der weltweite Fußball-Chef von Red Bull auf dem Roten Teppich in der Frankfurter Festhalle.

Zwar habe mit dem ungewohnten Outfit – Klopp erschien an der Seite seiner Frau im feinen Anzug und Fliege – am Ende alles hingehauen. „Ich wäre aber nicht gekommen, wenn es nicht so wichtig wäre“, sagte Ball-Muffel Klopp und ergänzte: „Die Sporthilfe ist eine der wichtigsten Organisationen, die wir haben. Ich will die Geschichte unterstützen und dafür sorgen, dass nächstes Jahr noch mehr Partner dabei sind.“

„Wir tun immer so, als würden Profisportler reich werden“

Bereits zum 54. Mal richtet die Deutsche Sporthilfe den „Ball des Sports“, dessen Einnahmen vor allem den von der Stiftung geförderten Athletinnen und Athleten zugutekommen, aus.

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„Wir tun immer so, als würden alle Profisportler reich werden. Das passiert in Deutschland in genau in zwei Sportarten: wenn du im Tennis unter Top Ten kommst und wenn du Fußball spielst. In allen anderen Sportarten nicht. Insofern müssen wir schauen, dass wir diesen fantastischen Athleten auf die Sprünge helfen“, sagte Klopp. Er glaube fest daran, „je besser wir unsere Sportler unterstützen, umso besser geht es uns als Land, weil es auch ein Zeichen ist“. (dpa/mb)

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