Farid Müller (Grüne) lehnte das Vorhaben von CDU und Linke, den Cum-Ex-Ausschuss zu erweitern, am Mittwoch ab. (Archivbild)

Farid Müller (Grüne) lehnte das Vorhaben von CDU und Linke, den Cum-Ex-Ausschuss zu erweitern, am Mittwoch ab. (Archivbild) Foto: dpa/Georg Wendt

paidGrünen-Urgestein fliegt nach 28 Jahren aus der Bürgerschaft

Er ist ein Urgestein der Hamburger Lokalpolitik – und muss nun nach der Wahl dennoch gehen: Der Grünen-Abgeordnete Farid Müller fliegt aus der Bürgerschaft. In den sozialen Medien bedankte der 62-Jährige sich bei seinen Unterstützern mit den Worten: „In Hamburg sagt man Tschüss“.

Seit 1997 war Farid Müller Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, deren Vizepräsident er zwischen 2001 und 2004 war. Seit 2008 kam er immer wieder als Direktkandidat für den Wahlkreis Hamburg-Mitte ins Landesparlament und war Sprecher für die Themen Haushalt- und Finanzpolitik, Medien- und Netzpolitik sowie Lesben und Schwule in der Grünen-Fraktion. Einen Namen machte er sich als Initiator der „Hamburger Ehe“.

Doch nun muss Müller den Hut nehmen. Aufgrund des Verlusts von zehn Prozent der Stimmen fielen die Grünen in Mitte hinter SPD und Linke zurück und wurden nur drittstärkste Kraft. Für ein Direktmandat reichte es nicht mehr.

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