Millionen-Plus! HSV-Marktwerte steigen kräftig – doch es gibt einen großen Verlierer
Nur eine Niederlage aus den vergangenen neun Spielen, mit 20 Punkten die beste Rückrunden-Mannschaft der 2. Liga – in dieser Form befindet sich der HSV auf dem besten Weg zum Aufstieg in die Bundesliga. Das macht sich nun auch bei den Marktwerten der HSV-Profis bemerkbar: Die Marktwert-Neubewertungen des Portals „Transfermarkt.de“ bringt fast nur Gewinner in den Reihen der Hamburger hervor – allen voran Adam Karabec.
Der 21-jährige Tscheche, der sich in den vergangenen Wochen zur festen Stammkraft in der Elf von Trainer Merlin Polzin entwickelt hat, konnte seinen Marktwert um stolze zwei Millionen Euro steigern. Mit nun fünf Millionen Euro ist Karabec neuer Spitzenreiter beim HSV und löst Ludovit Reis (24, unverändert bei 3,5 Millionen Euro) als wertvollsten Spieler im Kader ab. Neue Drittplatzierte dahinter: Torjäger Davie Selke (30), der seinen Marktwert von bisher zwei auf künftig drei Millionen Euro schoss, und Miro Muheim (27), der eine leichte Aufwertung von 2,7 auf drei Millionen Euro erhielt.
Marktwerte der HSV-Youngster legen kräftig zu
Und das Stammspieler-Trio ist nicht der einzige große Gewinner des Updates. Auch Youngster-Eigengewächs Otto Stange (18, von 400.000 Euro auf zwei Millionen Euro) sowie die beiden Winter-Zugänge Alexander Røssing-Lelesiit (18, von 700.000 Euro auf zwei Millionen Euro) und Aboubaka Soumahoro (20, von 500.000 Euro auf 1,8 Millionen Euro) verzeichnen ein kräftiges Plus in ihren Schätzungen.

Zudem konnte William Mikelbrencis (21) seinen Marktwert von 750.000 Euro auf 1,5 Millionen Euro verdoppeln und damit den Ursprungswert bei seinem Wechsel zum HSV im Sommer 2022 wiederherstellen. Bei Jean-Luc Dompé (29, von zwei auf 2,5 Millionen Euro) und Dennis Hadzikadunic (26, von 1,7 auf zwei Millionen Euro), die beide ebenfalls zuletzt eher nach unten taxiert worden waren, geht’s auch zumindest wieder leicht nach oben.
HSV-Profi Pherai verliert immer weiter an Marktwert
Weniger erfreulich dürften die neuen Bewertungen für Immanuel Pherai sein. Der 23-Jährige, der zuletzt wegen muskulärer Probleme lange gefehlt hatte, erhält eine kräftige Abwertung von 2,5 auf nur noch zwei Millionen Euro – sein Wert ist nun so tief wie seit drei Jahren nicht mehr. Ebenfalls weiter nach unten geht es wieder einmal für den aussortierten Levin Öztunali (29, von 400.000 Euro auf 300.000 Euro), dessen Marktwert damit ein neues Karriere-Tief erreicht hat.
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Wichtig zu beachten ist beim aktuellen Update von „Transfermarkt.de“, dass es sich dabei nicht – wie beispielsweise in der Sommer- und Winterpause – um eine komplette Neubewertung aller Spieler-Marktwerte handelt. Stattdessen werden nur einzelne Korrekturen vorgenommen, wenn es aus sportlichen oder anderen Gründen notwendig ist.
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