Alles „zugepflastert“: Wahlkämpfer fordert Ende der nervigen Plakatschwemme
Der Wahlkampf neigt sich dem Ende. Jetzt fordert Henrik Sander, Bürgerschaftskandidat der FDP, weniger Plakate für die Zukunft. Dafür soll mehr auf die Qualität gesetzt werden.
„Wir könnten Hamburg mit Plakaten einmauern“, lässt Sander in seiner Pressemitteilung verlauten. Der Hamburger schätzt, dass in der Hansestadt knapp 200.000 Plakate hängen könnten. „Demokratie lebt vom Austausch von Argumenten und Inhalten, nicht von Plakatschlachten“, so Sander.
Sander fordert: Weniger Kabelbinder, mehr Inhalt
Er kritisiert, dass praktisch jeder Baum „zugepflastert“ sei und Parteien belanglose Sprüche auf die Plakate schreiben würden, nur um sie möglichst früh an guten Standorten platzieren zu können.
Das könnte Sie auch interessieren: Linken-Star Reichinnek rockt das Schulterblatt – doch ein Thema kommt nicht vor
Er fordert eine Deckelung der Plakat-Zahlen nach Partei und Wahlbezirk. Zudem ruft er dazu auf, mehr auf inhaltliche Aussagen zu setzen, die Aufschluss über das Wahlprogramm geben. „Am Ende müssten eigentlich alle Parteien glücklicher sein, sich mehr um Inhalte und weniger um Kabelbinder kümmern zu müssen“, meint Sander. (mp)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.