Angeklagt in Hamburg: Porschefahrer (72) verliert die Nerven – und bremst Radler aus
Dieser Streit ging mit einem Sturz zu Ende. Ein Porschefahrer ärgerte sich über das Verhalten eines Radfahrers – und bremste ihn aus, der Radler stürzte. Am Mittwoch steht der Porsche-Fahrer (72) vor dem Amtsgericht Barmbek. Der Vorwurf: Gefährliche Körperverletzung sowie unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Abend des 24. Juli 2019 auf der Lemsahler Landstraße (Lemsahl-Mellingstedt). Laut Staatsanwaltschaft ärgerte sich der Porsche-Fahrer darüber, dass der Rennradfahrer über eine rote Ampel gefahren war. Daraufhin soll er den Radler überholt und so stark abgebremst haben, dass der Zweiradfahrer ebenfalls bremsen musste – und über seinen Lenker stürzte.
Anschließend soll der Porsche-Fahrer den Radler beschimpft haben und dann weggefahren sein. Der Radfahrer erlitt Schürfwunden und Schwellungen. An seinem Fahrrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 580 Euro. (mp)
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