Die Vegan-Kolumne: Was an Wein-Etiketten besonders nervig ist
Ahnungslos habe ich über Jahre Weißwein getrunken, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, dass der gegorene Traubensaft mit irgendetwas vom Tier in Kontakt gekommen sein könnte. Und solange ich es nicht weiß, ist es mir auch ziemlich wurscht – wer hat schon Bock, zu jedem Produkt eine aufwendige Recherche zu betreiben. Bis ich einen Artikel las, über all das, was beim Winzer zum Einsatz kommen kann – von Eiklar bis Fischblase. Ab da konnte es mir nicht mehr egal sein.
Das Nervige beim Wein ist, dass das Etikett nicht verrät, ob tierische Stoffe zum Einsatz gekommen sind. Um Trübstoffe aus dem Wein zu klären, kann man Eiweiße vom Ei, Gelatine, Fischblase oder Magermilch benutzen. Und Milcheiweiß wird auch eingesetzt, um Bitterstoffe aus dem Wein zu entfernen. Besonders wenn auch Trauben verarbeitet werden, die nicht so dolle sind und es um große Mengen Most geht, kommen die Hilfsmittel zum Einsatz – brauchen tut man sie nicht. Zumindest nicht, wenn man sich etwas Zeit bei der Weinherstellung nimmt.
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