Grundsteuer spült Hunderte Millionen Euro in Hamburgs Kassen
Hamburg hat im vergangenen Jahr rund 501 Millionen Euro an Grundsteuern eingenommen. Das sind drei Millionen beziehungsweise 0,7 Prozent mehr als 2023, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Im längerfristigen Vergleich zu 2014 stieg das Grundsteuer-Istaufkommen um 64 Millionen Euro (14,6 Prozent). Die Grundsteuern gehören zu den wichtigsten Gemeindesteuern.
Mit rund 500 Millionen Euro entfiel fast das gesamte Grundsteuer-Istaufkommen des Stadtstaates auf die Grundsteuer B, mit der bebaute und unbebaute Grundstücke besteuert werden. Die Einnahmen aus der Grundsteuer A, mit der land- und forstwirtschaftliche Vermögen besteuert werden, lagen bei weniger als einer Million Euro.
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Die Hebesätze der beiden Grundsteuern sind in Hamburg seit Jahren unverändert. Gründe für gestiegene Grundsteuereinnahmen können nach Angaben der Statistiker beispielsweise die Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen in Bauland und der Bau neuer Häuser sein. (dpa)
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