Für diese Sonnenfinsternis musste man genauer hinschauen
Am Samstag zur Mittagszeit gab es ein besonderes Himmelsschauspiel: Wer eine Sofi-Brille hat, konnte zusehen, wie der Mond sich vor die Sonne schiebt. Diesmal verdunkelte er aber nur einen kleinen Teil, so dass die Finsternis vielen kaum auffiel.
Am Samstagmittag gab es über Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis: Der Neumond schob sich vor die Sonne und verdeckte je nach Standort bis zu 22 Prozent von ihr. Mit einer speziellen Brille ließ sich das Schauspiel in Hamburg gut beobachten.
Die besten Chancen für einen Blick auf das Himmelsschauspiel hatten die Menschen im Norden und Nordwesten des Landes, dort gab es am Vormittag kaum Wolken, die die Sicht behindern.
Sonnenfinsternis: Achtung, Gefahr für die Augen!
Die Sonnenfinsternis begann im Westen Deutschlands und startete etwa in Köln um 11.18 Uhr, in Frankfurt/Main um 11.21 Uhr, in Hamburg um 11.25 Uhr und in Berlin um 11.32 Uhr. Etwa jeweils 50 Minuten später gegen 12.10 Uhr bis 12.20 Uhr war das Maximum erreicht. Weitere rund 50 Minuten später ist der Mond komplett an der Sonne vorbeigezogen.
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Für diese wie auch für alle anderen Sonnenfinsternisse gilt: Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt davor, ohne spezielle Sonnenfinsternis-Schutzbrillen in die Sonne zu schauen. Rußgeschwärzte Gläser, schwarze Filmstreifen, CDs oder ähnliches sind zur Sonnenbeobachtung ungeeignet, ebenso Ferngläser, Teleskope oder Kameras. Diese bündeln die Sonnenstrahlen sogar zusätzlich. (dpa)
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