Vater Panagiotis Mpouritsas (50) und Mutter Vanessa Trabazos (40) mit Jason (7).

Vater Panagiotis Mpouritsas (50) und Mutter Vanessa Trabazos (40) mit Jason (7). Foto: hfr

Junge schwerkrank: Hamburger Familie fleht um Geld für Therapie

Zwei Wochen gaben die Ärzte dem kleinen Jason nach seiner Geburt zum Leben. Tatsächlich kämpft er seit mittlerweile sieben Jahren gegen seine multiplen Krankheiten. Nach wie vor kann er nicht sprechen, nicht richtig gehen, nicht sagen, wenn er Hunger, Durst oder Schmerzen hat. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für seine Familie ist eine vielversprechende Therapie in Mexiko – doch die Krankenkasse will die nicht übernehmen.

„Unser kleiner Kämpfer Jason musste in seinem kurzen Leben bereits mehr Hürden überwinden als viele in einem ganzen Leben“, schreibt Mutter Vanessa Trabazos (40) auf der Plattform „gofundme“. Ihr Sohn kam krank zu Welt: Mit einem schweren Herzfehler und einer sogenannten Mikrodeletion, also einer Mutation, am Chromosom 6. Obwohl die Ärzte ihm nur zwei Wochen zum Leben gegeben hatten, schaffte er es ein Jahr, bis die Familie endlich eine Klinik gefunden hatte, die ihn am Herzen operierte.

Aufruf: Hier können Sie die Hamburger Familie unterstützen

„Die Operation war unglaublich wichtig, doch sie stellte uns auch vor neue Herausforderungen“, berichtet Trabazos im Gespräch mit der MOPO. „Jason musste, wie schon nach seiner Geburt, leider reanimiert werden. Dabei wurden sein Gehirn und sein Darm beschädigt.“

Entgegen aller Prognosen ist Jason mittlerweile sieben Jahre alt. Doch die multiplen Schäden haben zur Folge, dass er weder sprechen noch laufen kann. „Sein Wille ist unerschütterlich! Gegen alle Prognosen krabbelt er, setzt mutig einen Fuß vor den anderen mit seinem Gehtrainer und winkt zum Abschied. Er ist ein lebensfroher kleiner Junge, der seine Umwelt wahrnimmt – auch wenn es ihm schwerfällt, so mit ihr zu interagieren, wie er es sich wünscht, beispielsweise im Umgang mit anderen Kindern. Er ist gefangen in einem Körper, der ihm Grenzen setzt“, schreibt Vanessa Trabazos auf der Spendenplattform.

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Die Bitte um Spenden, die die Mutter am 1. März öffentlich gemacht hat, basiert auf einem Hoffnungsschimmer: „In Mexiko gibt es eine 30-tägige Therapie, die zur Bildung neuer Nervenbahnen beitragen und es Jason so ermöglichen kann, viel besser zu interagieren und vielleicht sogar zu sprechen“, erzählt sie.

Zur Spendenkampagne für den kleinen Jason

Diese Therapie habe schon anderen Kindern mit ähnlichen Problemen geholfen. Doch sie ist sehr teuer – noch dazu müsste die Familie das Geld für die Reise und eine Unterkunft aufbringen. „Unser engerer Bekanntenkreis ist ausgeschöpft, deshalb wenden wir uns jetzt an die Öffentlichkeit“, so Trabazos. „Ich wünsche mir so sehr, dass wir das Geld zusammenbekommen.“

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