Nach Corona-Verstoß: 23-Jähriger soll Polizisten Jochbein gebrochen haben
Nachdem der 23-jährige Angeklagte im Juni gegen Corona-Auflagen verstoßen haben soll, eskalierte die Situation offenbar. Jetzt steht er wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten vor dem Amtsgericht.
Polizisten hatten dem 23-Jährigen in der Schmuckstraße (St. Pauli) einen Platzverweis erteilt, weil er gegen Corona-Regeln verstoßen hatte. Laut Anklage hielt er sich am 4. Juni trotzdem dort auf. Als Beamte ihn abführen wollten, soll der 23-Jährige einem Polizisten mit der Faust gezielt ins Gesicht geschlagen und „die Boxer-Stellung“ eingenommen haben, so die Staatsanwaltschaft.
Bei versuchter Festnahme: Mann boxt Beamten
Daraufhin setzte ein weiterer Beamte Reizgas ein, doch der Versuch, den 23-Jährigen festzunehmen, scheiterte zunächst. Er soll erneut in Richtung der Polizisten geschlagen und sich der Festnahme so vorerst entzogen haben.
Das könnte Sie auch interessieren: Beamte angegriffen: Polizei nimmt Frau fest – Pfefferspray gegen „Schaulustige“
Als die Beamten den Möchtegern-Boxer später erneut aufgriffen, soll er dem selben Polizisten erneut mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Beamte erlitt einen Jochbein-Bruch. Am Montag muss sich der 23-jährige Angeklagte nun vor Gericht verantworten. (se)