Mann macht „Hitler-Gruß“ an Hamburger Bahnhof: Reisende entsetzt
Am belebten Hamburger Hauptbahnhof (St. Georg) hat ein Mann Bundespolizei-Angaben zufolge mehrfach den rechten Arm zum verbotenen „Hitler-Gruß“ gehoben – und das direkt vor den Augen einer Streife.
Der 41-Jährige soll während der Aktion am Freitagnachmittag um kurz vor 15 Uhr die Beamten direkt angeschaut haben. Eine offenbar gezielte Provokation, die die Bundespolizisten unterbanden. Der Mann wurde mit zur Wache genommen.
Personaldaten des Mannes überprüft
Die Tat habe sich auf dem stark frequentierten Südsteg des Hauptbahnhofs abgespielt, so Bundespolizei-Sprecher Rüdiger Carstens. Die Geste sei vor den Augen von zahlreichen „offensichtlich entsetzten“ Reisenden gemacht worden, sagte Carstens.
Das könnte Sie auch interessieren: Schüsse in St. Georg: „Dieses Rumgeballer wie im Wilden Westen muss aufhören!“
In der Wache führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei dem 41-Jährigen durch. Das Ergebnis: 2,75 Promille. „Nach fahndungsmäßiger Überprüfung der Personaldaten musste der Mann wieder entlassen werden“, ergänzte Carstens.
Der Mann habe zuvor einen Platzverweis für den Hauptbahnhof erhalten. Zudem sei ein entsprechendes Verfahren gegen ihn eingeleitet worden. Es geht um den Verdacht auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisation. Carstens: „Zuständigkeitshalber führt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen.“ (dg)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.