„Erdogan muss weg“: Demo in Hamburg gegen Repression in der Türkei
In der Hamburger City demonstrieren am Freitagabend hunderte Menschen gegen die Erdogan-Regierung in der Türkei.
Gestartet ist die Demonstration um 18 Uhr auf dem Jungfernstieg. Laut einem Reporter vor Ort schätzte die Polizei die Teilnehmerzahl auf etwa 500 – weit weniger als angemeldet. Die Veranstalter hatten mit rund 2000 Teilnehmern gerechnet. Dem NDR zufolge hielten Demonstranten Schilder mit Slogans wie „Erdogan muss weg“ und „Ja zur Demokratie“ hoch, es gab Reden auf Deutsch und auf Türkisch.
Hamburg: Demo gegen Repression in der Türkei
Die Redner prangerten die politische Repression in der Türkei an und riefen dazu auf, demokratische Grundrechte zu schützen. Auslöser für den Protest ist die Festnahme des Instanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu und die darauffolgende Verhaftungswelle im Land.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- An die Waffen!? Wie junge Hamburger über die Wehrpflicht denken
- Mein Leben mit dem Trump-Irrsinn: Eine Hamburgerin in Washington D.C.
- Rahlstedterin nimmt 50 Kilo ab: Wie Sabine Jenß das geschafft hat
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
- 20 Seiten Sport: HSV-Trainer Polzin privat wie nie & St. Paulis Leader spricht Klartext
- 20 Seiten Plan7: „Best of Musicals“ in der Neuen Flora, wie Alfons für die Demokratie kämpft & die besten Kultur-Events der Woche
Einem Polizeisprecher zufolge lief der Start der Demo „völlig problemlos“ ab. Es sei zu keinen Störungen gekommen. Vom Jungfernstieg geht es weiter über den Gänsemarkt und den Stephansplatz bis zum türkischen Konsulat an der Tesdorfstraße.
Das könnte Sie auch interessieren: Tränengas und Wasserwerfer: Proteste in der Türkei eskalieren – viele Festnahmen
Anmelder der Demo ist Yavuz Fersoglu (Linke), Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung Altona. Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Bündnis von Parteien und Verbänden, wie der türkischen CHP, die DEM-Partei, die CDU, SPD, Grüne und der DGB. (mp)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.