Stockente

Eine Stockente ist auf der Außenalster in Not geraten (Symbolbild). Foto: picture alliance / Hinrich Bäsemann | Hinrich Bäsemann

Tierleid auf der Alster! Schwanenvater mit dringendem Appell an alle Hamburger

Stockente in Not: Mehrere Passanten hatten am Donnerstag eine Ente auf der Außenalster gesichtet, die zu ertrinken drohte. Das Hamburger Schwanenwesens konnte das Tier zum Glück per Boot einfangen. Den Grund für die Not der Ente erkannten die Helfer erst bei näherer Betrachtung – Schwananevater Olaf Nieß sprach daher einen eindringlichen Appell aus.

Zahlreiche besorgte Bürger hätten sich am Donnerstag bei der Wildtierrettung gemeldet, weil sie eine Stockente beobachtet hatten, die im Bereich der Gurlitt-Insel dahe dem Ostufer der Hamburger Außenalster zu ertrinken drohte, schreibt das Bezirksamt Hamburg-Nord auf Instagram.

Von Land aus konnten die Helfer das Tier nicht einfangen, daher rückte das Team des Schwanenwesens mit einem Boot aus. Schließlich konnten sie die Ente auf dem Wasser einholen. Dann sahen sie auch den Grund für das Leiden der weiblichen Stockente: Ein Kunststoffring, von dem sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.

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Das Tier brachten die Helfer anschließend in die Wildtierstation des Schwanenwesens, damit es sich erholen kann, um anschließend wieder ausgewildert zu werden. Schwanenvater Olaf Nieß appellierte aufgrund des Vorfalls eindringlich an die Hamburger: „Bitte werfen Sie keinen Abfall in die Gewässer. Gerade in der Zeit der Jungtieraufzucht versterben regelmäßig Tiere an Plastikmüll – sowohl schon im Nest als auch indem sie es aufnehmen.“ (abu)

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