Vor den Toren Hamburgs: Auto fährt in die Elbe und geht unter
Einsatz für Polizei und Feuerwehr am Samstagabend vor den Toren Hamburgs: In Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist ein Auto in die Elbe gerollt. Es folgte ein Großeinsatz, der sich über Stunden hinzog.
Der erste Notruf erreichte die Einsatzkräfte um 20.45 Uhr. Von dem Ort, an dem die Straße Am Schleusenkanal in den Borghorster Elbdeich übergeht, wurde ein Fahrzeug gemeldet, das in die Elbe rollte.
Fahrzeug sinkt in der Elbe
Sofort machten sich Feuerwehr und Polizei auf den Weg. Den Angaben der Beamten zufolge konnten sich die zwei Insassen des Wagens in Sicherheit bringen, bevor das Fahrzeug sank. Ein Notarzt untersuchte sie, anschließend wurden sie rettungsdienstlich betreut.

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Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort im Einsatz. Feuerwehrleute fuhren auf vier Booten auf der Elbe, um etwa Umweltschäden durch austretende Betriebsstoffe zu verhindern. Taucher waren im Wasser, um das Wrack für die Bergung durch einen Kran vorzubereiten. Auch Einsatzkräfte aus Hamburg waren vor Ort.
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Der 37-Jährige soll ersten Ermittlungsergebnissen zufolge die Kontrolle über das Auto verloren und von der Straße abgekommen sein. Daraufhin rutschte das Auto den Deich herunter und landete über die Uferböschung im Wasser.
Bei dem Mann soll deutlich Alkohol im Atem zu riechen gewesen sein. Eine Blutentnahme wurde angefordert und ein Verfahren gegen ihn eingeleitet. Das untergegangene Auto zogen die Einsatzkräfte aus dem Wasser. (paul)
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