Jeffrey Epstein (Archivbild).

Jeffrey Epstein (Archivbild). Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Epstein-Skandal: Akten könnten schon heute öffentlich werden

Der Unternehmer Jeffrey Epstein zeigte sich gerne mit Prominenten. Vorgeworfen wurde ihm, junge Frauen zur Prostitution angeworben zu haben. Nun will die US-Regierung möglicherweise brisante Akten freigeben.

US-Justizministerin Pam Bondi hat angekündigt, Dokumente zum Fall des mutmaßlichen Menschenhändlers und Sexualstraftäters freigeben zu wollen. Das Material könne möglicherweise am Donnerstag öffentlich werden, sagte sie beim Sender Fox News.

„Was man hoffentlich am Donnerstag sehen können wird, sind eine Menge Flugverbindungen, eine Menge Namen, eine Menge Informationen“, sagte die Ministerin.

Druck von Politikern beider Parteien in Washington

Die Akten waren von einem Gericht freigegeben worden, wurden aber bisher unter Verschluss gehalten. Zuletzt war der Druck von Politikern beider Parteien in Washington gewachsen, das Material öffentlich zu machen.

Epstein soll in seinen Anwesen unter anderem in New York und auf einer Karibikinsel junge Frauen – zum Teil Minderjährige – zur Prostitution angeworben haben. Zu Partys in Epsteins Anwesen waren zahlreiche Prominente und wohlhabende Gäste geladen. Epstein selbst kam in Untersuchungshaft und starb dort 2019, noch bevor es zu einem Gerichtsurteil gegen ihn kam.

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Unter anderem dem britischen Prinzen Andrew, Bruder von König Charles III., wurden Kontakte zu Epstein vorgeworfen. Eine Frau gab an, sie sei zu Intimitäten mit dem Royal gezwungen worden. Es soll zur Einigung auf einen Vergleich gekommen sein. Unabhängig davon bestreitet der Prinz jegliches Fehlverhalten. (dpa/mp)

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