Spitzenkoch zerlegt Biber und löst Shitstorm aus
Biber auf dem Teller?! Der österreichische Spitzenkoch Max Stiegl zeigt bei Instagram einen toten Biber auf einem Tablett und erklärt, warum er diese Tiere hin und wieder zubereitet und erhält in den sozialen Medien – natürlich – einen Shitstorm.
Der Spitzenkoch Max Stiegl präsentiert auf seinem Instagram-Kanal einen erlegten Biber. Eine Suppe aus dem Schwanz des Bibers und dessen Gehirn als Zutat für ein Eier-Omelett sind einige der Zubereitungsmöglichkeiten, die Stiegl seinen Zuschauern in mehreren Videos vorschlägt oder zeigt. Eines dieser Biber-Videos wurde bislang mehr als 1,5 Millionen Mal geklickt und vielfach scharf kritisiert.
Mit Kommentaren wie „Doch nicht der arme Biber“ oder „WARUM?!?! War jedes andere fleischartige Produkt ausverkauft?“, zeigen sich viele Nutzer empört. In Österreich gilt der Biber als streng geschützt, was die Empörung weiter anheizt: „Die stehen in der EU unter Naturschutz. Also haltet euch dran“, schreibt ein Nutzer.
Stiegl reagiert auf Shitstorm
Stiegl reagiert in einem Instagram-Posting mit sieben Gründen, warum er den Shitstorm nicht nachvollziehen kann: „Der Wert eines Tieres erschließt sich nun einmal auch über den Gaumen“, und weiter: „Der Tod ist ein ursächliches Mittel zum Fleischgenuss“.
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Seine befürwortende Haltung gegenüber der Verwertung von erlegten Bibern hat er seit längerem. Nun plant Stiegl eine Petition, um das Tier zum Verzehr freizugeben. „Besser als Schweine und Rinder Tausende Kilometer durch Europa zu transportieren, nur um sie zu essen“, so Stiegl. (nw)
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