Gudio Burgstaller im Trikot des FC St. Pauli

Gudio Burgstaller erlitt nach dem Angriff einen Schädelbruch und Prellungen der Hirnrinde. Foto: WITTERS

Brutaler Angriff auf betrunkenen Ex-St. Pauli-Profi: Angeklagter schuldig gesprochen

Ein Mann ist wegen eines folgenschweren Angriffs auf den früheren St. Pauli-Profi Guido Burgstaller zu 16 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 23 Jahre alte Angeklagte bekannte sich am Landgericht Wien der schweren Körperverletzung schuldig.

Der 23-Jährige hatte den 35 Jahre alten Ex-St. Pauli-Stürmer, der inzwischen beim österreichischen Erstligisten SK Rapid unter Vertrag steht, im Dezember vor einer Diskothek in Wien niedergeschlagen. Der Richter sprach von einer „Impulstat aus Dummheit“. Aus Sicht der Staatsanwältin wollte der Angreifer den Fußballer nicht schwer verletzen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Guido Burgstaller: „Ich rieche nichts, ich schmecke nichts“

Burgstaller, der früher außerdem beim FC Schalke 04 – damals noch in der Bundesliga – sowie beim 1. FC Nürnberg gespielt hatte, ging nach einem Faustschlag zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Laut einem gerichtsmedizinischen Gutachten erlitt er einen Schädelbruch und Prellungen der Hirnrinde. Diese Verletzungen lösten weitere Probleme aus. „Ich rieche nichts, ich schmecke nichts“, sagte Burgstaller.

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2022 war Burgstaller vom Kiezklub nach Wien gewechselt. Dort wollte er im Sommer seine Karriere beenden. Bei der Auseinandersetzung vor der Diskothek ging es allerdings nicht um Fußball. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Burgstaller und dem Angeklagten, bei welcher der Torjäger laut Gerichtsakten 1,68 Promille hatte, attackierte der 23-Jährige den Fußballer. (dpa/jh)

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