Die St. Pauli-Noten gegen Paderborn: Viel Frust und zwei Lichtblicke
Der FC St. Pauli spielt nur 2:2 (2:1) gegen den SC Paderborn und zeigt eine durchwachsene Leistung. Vor allem das Mittelfeld präsentiert sich erschreckend ineffektiv. Klicken Sie sich durch die MOPO-Galerie.
- WITTERS Vasilj: Hielt, was zu halten war. Es war nicht wirklich viel, aber endlich stand unterm Strich mal wieder die Null. Note 3
Vasilj: War vor allem im zweiten Durchgang auf dem Posten, wenn es brenzlig wurde. Ein Schuss durch die Beine sieht nie gut aus, aber beim 1:1 traf ihn keine Schuld. Auch beim 2:2 chancenlos. Note 3 - WITTERS Zander: Sehr vernünftiger, defensiv stabiler Auftritt inklusive Geistesblitz, als er mit einem herrlichen Sololauf den Führungstreffer von Marcel Hartel einleitete. Note 3
Zander: Gab nach dem Ohlsson-Ausfall sein Comeback, hatte teilweise arge Probleme mit dem Tempo und im Zweikampf. Wirkte nach überstandener Corona-Erkrankung nicht im Vollbesitzt seiner Kräfte. Note 5 - WITTERS 66. Dzwigala: Traf zum 2:0-Endstand.
88. Dzwigala: Mehr als eine scharfe Hereingabe, die im Außennetz des Tores landete, war nicht drin. - WITTERS Ziereis: Zum Millerntor-Abschied mit einem komplett tadelsfreien Vortrag, auch wenn er sicher schon intensiver gefordert wurde. Note 3
Ziereis: Erhielt diesmal den Vorzug vor Lawrence, machte seine Sache über weite Strecken ordentlich. Note 4 - WITTERS Medic: Ein, zwei Konzentrationsfehler, ansonsten mit einer bärenstarken Leistung. Ließ nichts und niemanden an sich vorbei. Note 2
Medic: Im Zweikampf zumeist kompromisslos, aber im Aufbau wieder mal mit einigen Schnitzern, die die eigene Mannschaft in Gefahr brachten. Unterlief vor dem 2:2 eine Flanke. Note 4,5 - WITTERS Paqarada: Der Ersatz-Kapitän begann stark und machte die linke Seite zur gefährlichen Flanke der Kiezkicker. Setzte mit zunehmender Spielzeit aber immer weniger Akzente. Note 3,5
Paqarada: Leitete mit seinem langen und durchaus risikoreichen Flachpass das 1:0 ein. Hinten anfangs ungewohnt fehlerbehaftet, dann verbessert, aber immer noch mit Patzern. Note 3,5 - WITTERS Smith: Oft gesucht. Musste aber auch stets die Rückwärtsbewegung im Blick haben. Angeschlagen raus. Note 3
Smith: Der Schwede machte eines seiner schwächsten Spiele. Viele Fehlpässe, kam im Zweikampf oft zu spät. Vor dem 1:1-Ausgleich lief ihm Paderborns Torschütze Srbeny im Rücken weg. Wäre Afeez Aremu fit, er hätte zwingend für Smith kommen müssen. Note 5 - WITTERS 76. Benatelli: Bekam bei seinem letzten St. Pauli-Auftritt eine Viertelstunde.
88. Benatelli: Kam sehr spät und hatte entsprechend sehr wenige Szenen. - WITTERS Irvine: Mal wieder auf der Sechs unterwegs, und das mit reichlich Verve im Zweikampf und gutem Auge nach vorne. Prima Auftritt. Note 2
Irvine: Warf alles in die Waagschale, was er nach seiner Länderspielreise und zweimal 90 Minuten noch im Tank hatte. Kein guter, aber solider Auftritt und angesichts der Umstände respektabler Auftritt. Note 3,5 - WITTERS Hartel: Machte Düsseldorfs einzige Chance (Koutris, 25.) mit einem krassen Fehler erst möglich, ehe er mit tollem Treffer und Assist beim 2:0 aufdrehte. Note 2
Hartel: St. Paulis Duracell-Hase rannte mal wieder ohne Ende das Feld rauf und runter. War mit einem feinen Außenristpass in die Entstehung des zweiten Hamburger Tores involviert, hatte einige ungewohnte technische Fehler drin. Gab wirklich alles. Note 4 - WITTERS Daschner: Am Engagement fehlte es nicht, in der Umsetzung aber haperte es bei ihm diesmal. Note 4
88. Daschner: Sollte nochmal Schwung bringen, agierte aber in den zwei, drei Szenen, die er hatte, unglücklich. - WITTERS Amenyido: Gab keinen Ball verloren, brachte die Fortuna-Defensive durch seine Läufe immer wieder in Bewegung und legte den Hartel-Treffer mustergültig auf. Note 2,5
Amenyido: Das personifizierte Formhoch. In neuer Rolle hinter den Spitzen mit toller Vorlage zum 1:0, starker Abschluss zum 2:1. Derzeit ein ganz entscheidender Spieler. Manko: zu viele Ballverluste und manchmal ein Schlenker zu viel. Note 2 - WITTERS 90.+2 Becker: Vor seinem Abschied nach Hoffenheim reichte es nur für einen Kurzeinsatz.
63. Becker: Hatte eine einzige gefährliche Szene – in der er Hartel bediente, anstatt selbst abzuschließen. Ansonsten konnte auch er keine Linie ins fahrige Spiel bringen. - WITTERS Burgstaller: Ackerte, rackerte, ballerte – am Ende alles umsonst. Note 3
Burgstaller: In Halbzeit eins lange überhaupt nicht zu sehen, dann mit einem feinen vorletzten Pass vor dem 2:1. Im zweiten Durchgang weiterhin ohne echte Chance, aber immer fleißig. Note 4 - WITTERS Dittgen: Vor allem in Hälfte eins enorm umtriebig und spielfreudig. Ließ dann etwas nach, hätte aber fast noch getroffen (82.). Note 3
Dittgen: Ein starker Auftritt von St. Paulis Dampframme. Klasse Ballannahme und Abschluss bei der frühen Führung, tolle Vorarbeit zum 2:1. Klare Bewerbung für weitere Startelfeinsätze. Note 2 - WITTERS 90.+2 Makienok: Ohne nennenswerte Aktion bei seinem Mini-Einsatz.
73. Makienok: Muss – nein – MUSS in der 82. Minute freistehend das 3:1 machen – oder den Ball zumindest auf die Kiste bringen.
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