St. Pauli-Noten im Derby: Zwei Profis glänzen beim Kiezklub
Beim 3:2-Sieg im Derby gegen den HSV überzeugte beinahe jeder Kiezkicker – zwei ragten jedoch besonders hervor. Hier gibt’s die MOPO-Noten im Überblick:
- WITTERS Vasilj: Hielt, was zu halten war. Es war nicht wirklich viel, aber endlich stand unterm Strich mal wieder die Null. Note 3
Vasilj: Bei beiden Gegentreffern chancenlos, sonst wenig geprüft. Note 3 - WITTERS Zander: Sehr vernünftiger, defensiv stabiler Auftritt inklusive Geistesblitz, als er mit einem herrlichen Sololauf den Führungstreffer von Marcel Hartel einleitete. Note 3
Zander: Über seine Seite brannte wenig an, vielmehr hatte er gute Szenen im Aufbau.. Verletzte sich, kämpfte weiter, sah in der Entstehung des 3:2 nicht gut aus, ehe Schultz ihn raus nahm. Note 2,5 - WITTERS 66. Dzwigala: Traf zum 2:0-Endstand.
82. Dzwigala: Kam für die Schlussminuten. – - WITTERS Ziereis: Zum Millerntor-Abschied mit einem komplett tadelsfreien Vortrag, auch wenn er sicher schon intensiver gefordert wurde. Note 3
Ziereis: Schade, dass der Kapitän seine gute Leistung nicht mit einem möglichen Tor (23.) krönen konnte. Note 2 - WITTERS Medic: Ein, zwei Konzentrationsfehler, ansonsten mit einer bärenstarken Leistung. Ließ nichts und niemanden an sich vorbei. Note 2
Medic: Eine echte Macht im Abwehrzentrum, eine Maschine, die noch Zeit für Ausflüge nach vorne fand und das 3:1 vorbereitete. Note 2 - WITTERS Paqarada: Der Ersatz-Kapitän begann stark und machte die linke Seite zur gefährlichen Flanke der Kiezkicker. Setzte mit zunehmender Spielzeit aber immer weniger Akzente. Note 3,5
Paqarada: Musste vor allem in Halbzeit eins feststellen, dass es nicht vergnügungssteuerpflichtig ist, gegen einen gut aufgelegten Jatta spielen zu müssen. Wurde dann aber signifikant besser. Note 3 - WITTERS Smith: Oft gesucht. Musste aber auch stets die Rückwärtsbewegung im Blick haben. Angeschlagen raus. Note 3
Smith: Eine großartige Leistung des Schweden, der für defensive Stabilität ebenso sorgte wie für Spielkultur auf dem Weg nach vorne. Musste angeschlagen raus. Note 1,5 - WITTERS Aremu: Sah früh seine fünfte Gelbe Karte, ist im Saisonfinale gesperrt. Machte ein ordentliches Spiel, war griffig, musste aber wohl aufgrund der Verwarnung runter. Note 3,5
65. Aremu: Half mit, die Führung über die Zeit zu bringen. – - WITTERS 90.+2 Becker: Vor seinem Abschied nach Hoffenheim reichte es nur für einen Kurzeinsatz.
Becker: Eine Leistung wie das Zeugnis eines Reifeprozesses. Physisch präsent, spielerisch sowieso, Torschütze. Note 2 - WITTERS 76. Benatelli: Bekam bei seinem letzten St. Pauli-Auftritt eine Viertelstunde.
90.+1 Benatelli: Bekam noch kurze Derby-Augenblicke. – - WITTERS Hartel: Furioser Einstand des Neuzugangs, der spielte, als wäre er seit Ewigkeiten am Millerntor. Note 2
Hartel: Furioser Einstand des Neuzugangs, der spielte, als wäre er seit Ewigkeiten am Millerntor. Note 2 - WITTERS Kyereh: Wenn St. Pauli mal den Ball hatte, wusste er fast immer etwas damit anzufangen. Machte mit seiner überragenden Technik aus wenig viel, wurde als zweite Spitze aber nie selbst gefährlich. Bitter, dass auch er seine 5. Gelbe sah. Note 3
Kyereh: Der Derby-Held des Vorjahres kam nicht so prägnant zur Geltung wie gewohnt, war aber am 1:0 beteiligt. Note 3 - WITTERS 67. Viet: Zeigte, dass er wirklich eine Option für hinten rechts ist. –
90.+1 Viet: Durfte ebenfalls noch kurz Derby-Luft schnuppern. – - WITTERS 90.+2 Makienok: Ohne nennenswerte Aktion bei seinem Mini-Einsatz.
Makienok: Kam zunächst kaum zum Zuge, ohne zu enttäuschen. Und dann diese großartigen 120 Sekunden… Note 1 - WITTERS Buchtmann: Haute sich in seinem letzten St. Pauli-Spiel so rein, wie man ihn kennen und schätzen gelernt hat über all die Jahre. Ein Tor war ihm nicht vergönnt. Note 3
65. Buchtmann: Ackerte noch eine knappe halbe Stunde. – - WITTERS Burgstaller: Ackerte, rackerte, ballerte – am Ende alles umsonst. Note 3
Burgstaller: Ganz starke erste Hälfte, wirkte spritzig und tatendurstig. Blieb bis zum Ende Aktivposten, auch wenn die Kräfte schwanden. Note 2,5
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