Klara Bühl und Sara Doorsoun mit dem Maskottchen „Ottienne“
  • „Ottienne“ begleitete Klara Bühl (l.) und Sara Doorsoun bereits beim 4:0-Sieg gegen Österreich in Hannover durchs Stadion.
  • Foto: imago/Beautiful Sports

DFB-Star Bühl verrät: Das steckt hinter ihrem Olympia-Maskottchen „Ottienne“

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft wird bei den Olympischen Spielen (ab 25. Juli) erneut einen ganz besonderen Glücksbringer mit an Bord haben. Wie schon bei der WM 2023 in Australien hat DFB-Star Klara Bühl auch für dieses Turnier einen kleinen Talisman selbst gehäkelt: „Ottienne“, ein kleiner Otter. Der MOPO hat Bühl das Geheimnis hinter ihrem kleinen Maskottchen verraten.

„Ich bin positiv überrascht, dass es so gut geklappt hat“, lacht Bühl im Gespräch mit der MOPO und berichtet: „Ich habe einfach so ein bisschen drauf losgehäkelt und hatte nur ein ungefähres Bild im Kopf. Aber ich bin schon sehr zufrieden.“

DFB-Maskottchen: „Ottienne“ wird Nachfolger von „Waru“

Nachdem die 23-Jährige bereits im Vorjahr für die WM in Australien den Koala „Waru“ als Stoff-Glücksbringer gehäkelt hatte, hat sie sich nun für die Olympischen Spiele etwas typisch Französisches überlegt. Herausgekommen ist mit „Ottienne“ ein kleiner Otter mit französischer Baskenmütze und Schnurrbart. „Dieses Mal konnten sogar die Fans mitwirken und uns ihre Vorschläge und Skizzen schicken“, erzählt Bühl. „Das finde ich eine super Sache, zumal der Otter für Zusammenhalt steht.“

Tatsächlich hatten die Anhänger:innen der DFB-Frauen vorab die Gelegenheit, über die sozialen Netzwerke an der Gestaltung mitzuwirken. In einem launigen Jury-Meeting entschied sich Bühl dann gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Laura Freigang (26), Sydney Lohmann (24), Sarai Linder (24) und Marina Hegering (34) für den Entwurf von Saskia, die als Belohnung zudem zwei Tickets für die Olympia-Generalprobe in Hannover (4:0 gegen Österreich) bekam.

DFB-Star Bühl würde gerne weitere Maskottchen häkeln

Geht es nach Bühl, soll „Ottienne“ nicht das letzte Maskottchen sein, das sie gehäkelt hat. „Wenn es immer so gut läuft, wie ich mir das vorstelle, würde ich natürlich gerne noch viele Maskottchen für viele Turniere häkeln“, lacht die Flügelspielerin des FC Bayern. „Ich kann dabei wirklich gut abschalten und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Das ist ein guter Ausgleich für mich neben dem Fußball. Andere lesen gerne, ich mache eben das. Ich bin da in einem ganz anderen Film und das ist auch mal wichtig.“

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Bereits in Hannover saß „Ottienne“ – eine Kombination aus Otter und dem französischen Vornamen Etienne – erstmals mit den Spielerinnen auf der Bank und begleitete sie auch nach dem Spiel auf ihrer Ehrenrunde durchs Stadion. In Marseille, wo die DFB-Frauen ihre ersten beiden Gruppenspiele gegen Australien (25.7.) und die USA (28.7.) bestreiten werden, soll es dann ähnlich viel Glück bringen – und das Team so weit wie möglich durchs Turnier bringen.

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