Manchester City könnte der Zwangsabstieg drohen – so reagiert Haaland
Bei Erling Haalands Entscheidung, einen „Rentenvertrag“ bei Manchester City zu unterschreiben, haben die Untersuchungen wegen vermeintlicher Verstöße gegen Finanzregeln keine Rolle gespielt.
„Nein, ich habe daran nicht gedacht“, sagte der Norweger, dessen neuer Vertrag bis 2034 läuft: „Ich bin zuversichtlich, dass die Bosse wissen, was sie machen, und ich denke wirklich, dass ich darüber nicht so viel reden sollte.“
ManCity, das am Donnerstag den 80-Millionen-Euro-Transfer von Frankfurts Omar Marmoush offiziell gemacht hat, wartet nach einer Anhörung im Zusammenhang mit 115 mutmaßlichen Verstößen gegen Finanzregeln auf das Urteil. Der englische Meister bestreitet jegliches Fehlverhalten, muss aber bei einer Verurteilung mit harten Strafen rechnen. Im schlimmsten Fall könnte der Klub mit einem Zwangsabstieg belegt werden.
115 mutmaßlichen Verstöße gegen Finanzregeln
ManCity werden 80 Verstöße gegen Finanzvorschriften zwischen 2009 und 2018 vorgeworfen, außerdem 35 Verstöße wegen mangelnder Kooperation bei einer Untersuchung der Premier League. Dennoch betonte Haaland, er sei „super glücklich“, sich vertraglich derart langfristig an den Klub gebunden zu haben.
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Dabei droht City nach dem 2:4 in Paris erstmals seit Pep Guerdiolas Amtsantritt 2016 die K.o.-Phase der Königsklasse zu verpassen. Als Tabellen-25. muss der Titelträger von 2023 am nächsten Mittwoch (21 Uhr/DAZN) zwingend gegen den belgischen Meister FC Brügge gewinnen, um das vorzeitige Ende aller Träume zu verhindern.