Lena Oberdorf spricht bei einer Pressekonferenz des DFB mit den anwesenden Journalisten

Oberdorf hatte wegen ihres Kreuzbandrisses schon Olympia 2024 verpasst. Bei der EM möchte sie unbedingt dabei sein. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Sie würde „brutal gerne“: Platzt der Traum von DFB-Star Lena Oberdorf?

Lena Oberdorf möchte „brutal gerne“ zur EM, doch die Fußball-Nationalspielerin ist bei der Prognose nach ihrem Kreuzbandriss noch vorsichtig. „Ich muss halt schauen, wie es ist mit dem Knie, und ob ich bei Bayern noch Spiele machen kann“, sagte die 23-Jährige in der Sky-Sendung „Nachspielzeit“.

Der Faktor Spielpraxis sei mit Blick auf den Turniersommer entscheidend. „Weil ich glaube, Lena Oberdorf mit einem Spiel auf dem Buckel kann jetzt auch nicht groß helfen. Ich brauche auch Zeit, um mich einzuspielen“, sagte die Mittelfeldspielerin. Nach ihrer schweren Knieverletzung kurz vor den Olympischen Spielen im Vorjahr, bei denen Deutschland Bronze gewann, nähert sich Oberdorf dem Comeback und ihrem Debüt für den FC Bayern.

Bayern-Einsätze in dieser Saison sind realistisch

„Mein Plan ist, dass ich so in zwei, drei Wochen zur Mannschaft stoße und wir dann eine Aufbelastung machen“, erklärte sie am Montagabend. Bayern-Trainer Alexander Straus hatte kürzlich gesagt, es sei eine „realistische Perspektive“, dass Oberdorf in dieser Saison noch Spiele absolviere. Die EURO steht für die DFB-Auswahl von Bundestrainer Christian Wück im Sommer (2. bis 27. Juli) in der Schweiz an. (sid/vb)

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