„War dann am Arsch“: Neuer Leipzig-Trainer verrät Details über RB-Anruf
Die Anfrage von RB Leipzig kam für Zsolt Löw völlig überraschend. „Meine Frau hat vor sechs, sieben Wochen das Wochenende für die Familie geblockt – wegen eines 50. Geburtstages eines Freundes. Wir sind dorthin gefahren. Wir hatten noch gar nicht angefangen zu feiern, und dann kam das Telefonat mit Marcel Schäfer (Sport-Geschäftsführer/d. Red.)“, sagte der neue Interimstrainer der Sachsen am Dienstag.
Am vergangenen Sonntag hatte Löw seinen Vorgänger Marco Rose beerbt, nachdem in der Bundesliga die Teilnahme der Leipziger an der Champions League in immer größere Gefahr geraten war. Sein Debüt gibt Löw, dessen Vertrag bis Saisonende läuft, am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) im Halbfinale des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart.
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„Das Telefonat hat mich unerwartet getroffen“, erzählte Löw weiter: „Und der Geburtstag war dann am Arsch. Vier Stunden lang kam ein Anruf nach dem anderen. Bis neun oder zehn Uhr haben wir mit unterschiedlichen Personen diskutiert. Dann haben wir gemeinsam die Entscheidung getroffen.“ Der Ungar hatte bereits von 2015 bis 2018 als Co-Trainer in Leipzig gearbeitet. Seit Januar war er als „Head of Soccer Development“ bei Red Bull tätig. (sid/jh)
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