Football-Finale wird für Hamburg Sea Devils ein echtes Auswärtsspiel
Das Bier hatte sich Charles Jones redlich verdient. In Feier-Laune präsentierte sich der Trainer der Hamburg Sea Devils nach dem 19:7 gegen die Raiders Tirol, das den Einzug in das Finale der European League of Football (ELF) bedeutete. Bei nur einem Getränk wollte es der 62-Jährige nicht belassen: „Es könnte das erste von vielen sein.“
Auch Quarterback Salieu Ceesay freute sich bereits auf eine Party. „Für uns gilt die 24-Stunden-Regel. 24 Stunden haben wir Zeit, unseren Sieg zu feiern. Dann ist Klagenfurt dran“, sagte der Lübecker, der wegen Moritz Maacks Schulterverletzung nun alleiniger Spielmacher ist.
Blowout win for the @ViennaVikings as they take down the @Dragons_BCN
— European League of Football (@ELF_Official) September 11, 2022
The 2022 Championship Game is set as the @ViennaVikings will meet the @SeaDevilsHH on the 25th of September in Klagenfurt #BDRatVIK #ELFPlayoffs pic.twitter.com/AMuRvXZwn5
In Klagenfurt findet am 25. September das Spiel um die ELF-Krone gegen die Vikings aus Wien statt, die sich am Sonntag im zweiten Halbfinale zu Hause gegen Barcelona souverän mit 39:12 durchsetzten.
ELF: Hamburg Sea Devils treffen im Finale auf Vienna Vikings
Das Duell der beiden besten Teams der regulären Saison dürfte also für die Hamburger ein echtes Auswärtsspiel in Österreich werden. Doch sicher werden auch zahlreiche Sea-Devils-Fans ihr Team an den Wörthersee begleiten.
Together to Klagenfurt Let‘s get all of #SeaDevilsNation together and be right behind us and with us during the big game
— Hamburg Sea Devils (@SeaDevilsHH) September 11, 2022
: https://t.co/q96gqUHiwt#ELFCG2022 #CatchTheWave pic.twitter.com/EOkbufWWL5
„Es ist egal, gegen wen wir spielen. Sie müssen gegen uns spielen“, stellte Jones klar. Die Seeteufel werden nach dem 12. Sieg im 13. Spiel immer selbstbewusster. Und das dürfen sie nach einer dominanten Defensiv-Leistung auch sein. „Unsere Defensive Line ist wohl die beste in ganz Europa“, schwärmte der US-Amerikaner.
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Die hochgelobte Offensive der Gäste aus Innsbruck kam vor 3158 Fans im Stadion Hoheluft dank der Verteidigungsfront um Kasim Edebali nicht zur Entfaltung. Quarterback Sean Shelton ging gleich sechs Mal zu Boden.
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Mit dieser Dominanz wollen die Sea Devils die Mission Titelgewinn erfolgreich beenden. Schon vor der Saison hatten sie nach der dramatischen Final-Pleite im Vorjahr gegen Frankfurt (30:32) den Titel als Ziel ausgegeben. Nun soll er endlich nach Hamburg kommen. Ceesay versprach: „Nach der Niederlage im letzten Jahr ist nichts anderes als ein Sieg zu erwarten.“
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