„Große Lust!“ Nächster HSV-Boss reicht Kandidatur für Präsidiumswahl ein
Dass die Wahl des neuen HSV-Präsidiums am 21. Juni eine spannende Nummer werden dürfte, war ohnehin klar. Nun wird die Angelegenheit abermals aufgewertet – denn ein weiterer aktueller Boss des Vereins wirft seinen Hut in den Ring.
Einige Wochen lang hatte sich Bernd Wehmeyer Zeit gelassen, um seine Entscheidung zu verkünden. Am Montag war es dann so weit: Der 72-Jährige, der aktuell als Vize im Präsidium des HSV e.V. sitzt, gab seine Kandidatur öffentlich bekannt.
Bernd Wehmeyer ist aktuell Vizepräsident des HSV e.V.
„Ich habe große Lust, weiterhin an der positiven Entwicklung des HSV e.V. mitzuwirken“, stellte Wehmeyer fest und ergänzte: „Wir haben in den vergangenen vier Jahren viele gute Projekte auf den Weg gebracht, die ich gerne weiter begleiten und mitgestalten möchte. Deswegen habe ich meine Bewerbung für das Amt des Vizepräsidenten eingereicht.“

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Damit ist klar, dass zwei der drei aktuell im Amt befindlichen Präsidiums-Mitglieder erneut zur Wahl stehen werden. Neben Wehmeyer hatte auch schon Schatzmeister Michael Papenfuß (70) seine Bereitschaft erklärt. Nur Präsident Marcell Jansen (39) hört im Sommer auf.
Sechs Kandidaten fürs HSV-Präsidium öffentlich bekannt
Der Wahlkampf ist damit schon jetzt in vollem Gange. Denn neben Wehmeyer und Papenfuß sind bereits vier weitere Namen öffentlich bekannt. Der vom Ehrenrats-Vorsitzenden Kai Esselsgroth (65) und die des Dreigestirns Franck Ockens (49), Laura Ludwig (39) und Ralph Hartmann (60), die am liebsten als Team gewählt werden möchten. Allerdings wird über jeden Posten (Präsident, Vize, Schatzmeister) einzeln angestimmt, sodass völlig unterschiedliche Konstellationen möglich sind.
Bis zum 2. Mai sind Bewerbungen beim HSV möglich
Wehmeyer legt Wert darauf, keinem Lager anzugehören. Dennoch darf spekuliert werden, ob der Grandseigneur des HSV (dreimal Meister, dazu Europacupsieger der Landesmeister), Esselsgroth und Papenfuß, die sich seit Jahren kennen und schätzen, nicht als Alternative zum Team Ockens-Ludwig-Papenfuß auftreten. Freilich ohne eine Garantie zu haben, am Ende auch alle drei Posten zu erhalten.
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Zu erwarten ist, dass es weitere Mitbewerber geben wird. Bis zum 2. Mai müssen alle Kandidaten ihren Unterlagen beim HSV-Beirat eingereicht haben, der dann über die Tauglichkeit entscheiden wird. Bislang gibt es nach MOPO-Informationen bereits eine zweistellige Zahl an Bewerbern.
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