HSV-Noten in Karlsruhe: Nur ein Spieler verdient sich eine Zwei
Der HSV spielt in Karlsruhe 1:1 und kommt erneut nicht über ein Unentschieden hinaus. Nur ein Profi hat sich heute eine Zwei verdient. Hier gibt’s die MOPO-Noten im Überblick.
- WITTERS Johansson: Eine Medaille mit zwei Seiten. Im Kerngeschäft, dem Bälle halten, war das richtig gut. Nur das Fußballspielen brachte seine Abwehrspieler das eine oder andere Mal schwerst in die Bredouille. Beim Gegentor machtlos. Note 3
Johansson: Erneut ein adäquater Ersatz für den wieder fehlenden Heuer Fernandes. Mit mehreren guten Paraden. Note 2,5 - WITTERS Heyer: Zunächst etwas nervös, dann besser und mutiger. Der Durchbruch im Spiel nach vorne wollte ihm aber auch nicht gelingen. Note 3
Heyer: Sein bislang stärkster Auftritt als Rechtsverteidiger. Hinten aufmerksam, dazu mit ordentlichen Aktionen nach vorn. Note 3 - WITTERS 89. David: Bekam nochmal ein paar Minuten. Blieb ohne auffällige Szenen.
David: Total solide. Stabilisiert sich nicht nur weiter, sondern geht auch immer stärker auf dem Platz voran. Note 3 - WITTERS Schonlau: Haute sich wie Vuskovic in der Abwehr voll rein, gereicht hat es nicht. Note 3
Schonlau: Hatte seine liebe Müh‘ und Not mit KSC-Torjäger Hofmann. Einmal zog er entscheidend den Kürzeren, einmal rettete er famos. Note 3,5 - WITTERS Muheim: In der Defensive mit Problemen. In der Offensive bemüht, aber auch ohne die wirklich klare Idee. Note 4
Muheim: In den Zweikämpfen oftmals etwas zu unbedarft. Deutlich besser, was er mit dem Ball am Fuß anstellte. Note 4 - WITTERS Meffert: Die Relegation bleibt für ihn ein Albtraum. Ließ vor dem 0:1 Torschütze Boyata laufen und war damit maßgeblich an der Niederlage beteiligt. Note 5
Meffert: Wirkte an seiner alten Wirkungsstätte mitunter etwas pomadig und leistete sich manchen Fehler, den man so nicht von ihm gewohnt ist. Note 4,5 - WITTERS 67. Kinsombi: Stabilisierte und traf zum entscheidenden 4:2. -
Kinsombi: Verrichtete einen anständigen Job, rieb sich dabei aber auf – und wich dann den offensiveren Gedanken. Note 3,5 - WITTERS 65. Alidou: Sollte nach seiner Einwechslung offensiven Schwung bringen, hatte es schwer gegen körperliche Rostocker.
62. Alidou: Mit starken Ansätzen – und nach der Länderspielpause mit geladenem Akku wieder ein Mann für die erste Elf. – - WITTERS Reis: Der Einsatz stimmte. Versuchte sich permanent in das Spiel zu kämpfen. Das gelang teilweise. Note 3,5
Reis: Die Ballsicherheit, die sich Coach Walter von ihm erhoffte, ging dem Niederländer etwas ab. Folgerichtig blieb er zur Pause in der Kabine. Note 4,5 - WITTERS 88. Doyle: Durfte noch ein paar Minuten ran. –
46. Doyle: Kam nicht in die Schusspositionen, die sich der HSV erhoffte. Note 4 - WITTERS Jatta: Biss kräftig auf die Zähne, um überhaupt zu spielen. Ihm war anzumerken, dass er nicht bei 100 Prozent war, auch wenn er alles versuchte. Note 4
Jatta: Es war einer dieser Tage, an denen beim Stürmer nicht viel zusammenlief. Note 4,5 - WITTERS 74. Kaufmann: Ersetzte den angeschlagenen Jatta, blieb aber unauffällig.
84. Kaufmann: Kam in nur sechs Minuten auf zwei Torschüsse. Wirklich gefährlich wurde es aber nicht. - WITTERS Glatzel: Ließ sich immer wieder tief fallen, um sich selbst die Bälle zu holen. Vor dem Tor trat er hingegen nicht wirklich in Erscheinung. Note 4
Glatzel: Hatte nicht das Spielglück, das ein Mittelstürmer auch mal braucht. So wurde es ein unvollendeter Auftritt mit Luft nach oben. Note 4,5 - WITTERS 89. Wintzheimer: Durfte noch kurz mitwirken und half, den Sieg über die Zeit zu bringen.
62. Wintzheimer: Blieb ohne den erhofften Effekt, wurde sehr eng markiert. – - WITTERS Kittel: Ein paar Ansätze waren zu erkennen. Mehr nicht. Das war für so ein Spiel eindeutig zu wenig. Note 5
Kittel: Licht und Schatten wechselten, zumindest war er aber immer ein Aktivposten. Traf und versiebte eine weitere Großchance. Note 3
Klicken Sie sich durch die Noten der einzelnen Spieler.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.