Jonas Meffert kühlte sich nach dem Zusammenprall den brummenden Schädel.

Jonas Meffert kühlte sich nach dem Zusammenprall den brummenden Schädel. Foto: WITTERS

Meffert nach Crash operiert – HSV ließ Duo für ein Training einfliegen

Die Hoffnung war da, dass es nur ein üblicher Zweikampf im Training war. Doch der Zusammenprall von Jonas Meffert mit Teamkollege Emir Sahiti in der Mallorca-Einheit am Dienstagmittag stellte sich wenig später als folgenschwer heraus. Der Sechser des HSV hat sich einen Nasenbeinbruch zugezogen. Ein Einsatz gegen den 1. FC Nürnberg ist mehr als fraglich. Und ein Ausfall würde nicht nur Meffert weitere Kopfschmerzen bereiten.

Noch im Krankenhaus von Palma de Mallorca wurde die schmerzhafte Fraktur im Nasenbein festgestellt. Die HSV-Verantwortlichen schickten Meffert daher noch am Dienstagabend zurück nach Hamburg. Er beklagte zunächst einen Brummschädel, seine Kopfschmerzen ließen in den Stunden nach dem Trainingscrash aber nach, weshalb er ins Flugzeug steigen und vorzeitig abreisen konnte. Am Mittwochmorgen folgten dann weitere Untersuchungen im Hamburger UKE. Dort beratschlagten Spezialisten, wie es für die 30-jährige HSV-Stammkraft weitergehen wird.

Nasenbruch bei Meffert – Rath und Posadas nachgereist

Das Ergebnis: Einem kleineren Eingriff, um die lädierte Nase zu richten, musste sich Meffert unterziehen. Nach der OP muss die Schwellung jetzt erst einmal zurückgehen, dann wird erneut evaluiert. Dass im Aufstiegsrennen nun auch Meffert mit Maske aufläuft und es Davie Selke gleichtut, ist möglich. Die Einschätzungen der Ärzte und das Gefühl von Meffert sollen darüber entscheiden, ob er am Samstag (13 Uhr) in Nürnberg spielen kann oder nicht.

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Ein Ausfall würde Trainer Merlin Polzin zum Puzzlen zwingen. Sollte auch Dennis Hadzikadunic, der sich gegen Elversberg die Schulter ausgekugelt hatte, der am Mittwochmorgen aber erstmals wieder in Fußballschuhen leichte Übungen mit Ball absolvierte, ausfallen, wird Sebastian Schonlau in die Innenverteidigung rücken. Dort muss dann auch Daniel Elfadli spielen und könnte nicht ins Mittelfeld vorgezogen werden. Ein Szenario ist daher, dass Polzin den formstarken Ludovit Reis auf die Sechserposition beordert – und Marco Richter von Beginn an auf der Acht spielen darf. Richter hatte am Freitag als Joker aber ebenfalls bewiesen, dass er direkt vor der Abwehr agieren kann.

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Damit auch die letzte Einheit auf Mallorca am Mittwoch mit einem gewünschten Elf-gegen-Elf-Abschlussspiel beenden werden konnte, ließ der HSV die U21-Talente Davis Rath (19) und Leonardo Posadas (20) einfliegen, die nicht für die Startelf der Regionalliga-Mannschaft im Spiel gegen den VfB Lübeck am Mittwochabend (19 Uhr) eingeplant waren. Hinzu kommt, dass Selke wegen Erkältungssymptomen vorsichtshalber aussetzen musste – und auch Luis Seifert erkrankt fehlte. Wegen des U21-Spiels reiste Torwart-Talent Hannes Hermann wie Meffert vorzeitig ab. Dafür stand Immanuel Pherai nach auskuriertem Fieber erstmals wieder auf dem Platz und arbeitete individuell.

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