Ransford Königsdörffer lacht mit Collin Benjamin in die Kamera
  • Ransford Königsdörffer testete mit Ghana gegen das von Collin Benjamin (r.) trainierte Namibia.
  • Foto: HSV

Vor Afrika-Cup: Ansage von Königsdörffer – und Lob von einer HSV-Legende

Ignace Van der Brempt, Ludovit Reis, Robert Glatzel, Immanuel Pherai und, und, und: Sie alle drückten beim neuesten Instagram-Beitrag von Ransford Königsdörffer auf „Gefällt mir“. Denn sie mochten das, was sie auf den geteilten Bildern zu sehen bekamen: ihren HSV-Kollegen im Trikot der ghanaischen Nationalmannschaft. War es unter der Woche noch anlässlich eines Testspiels, wird sich Königsdörffer das Dress am Sonntag für den Ernstfall überstreifen. Denn auch Ghana startet nun in den Afrika-Cup – und könnte nach Einschätzung des HSV-Profis lange im Turnier bleiben.

„Ich denke, dass wir weit kommen können“, meint Königsdörffer. „Aber zunächst gilt es, die Gruppenphase zu überstehen.“ Und die beginnt für Ghana am Sonntag (21 Uhr) mit dem Auftaktspiel gegen Kap Verde, ehe die Gegner noch Ägypten um Liverpool-Star Mohamed Salah (18. Januar) sowie Mosambik (22. Januar) heißen werden. „Darauf konzentrieren wir uns“, sagt Königsdörffer, der sich – obwohl er selbst überrascht war über seine Nominierung – gute Chancen auf Einsätze von Beginn an ausrechnen darf.

Afrika-Cup: Königsdörffer und Ghana starten am Sonntag

Am vergangenen Dienstag, im abschließenden Test vor dem Turnier-Start gegen Namibia, feierte der 22-Jährige seine Startelf-Premiere in der Nationalmannschaft, weil er Trainer Chris Hughton zuvor mit seinen Trainingsleistungen überzeugt hatte. Und zu überzeugen wusste Königsdörffer dann auch auf dem Platz. Der gebürtige Berliner nahm die im Vergleich zur Zweiten Liga körperbetontere und athletischere Gangart an und erhielt nach dem 0:0 viel Lob – auch von Namibias Nationaltrainer Collin Benjamin, der Königsdörffer „sehr stark in der Offensive und auch gegen den Ball“ sah.

„Wir haben uns nur kurz über das Spiel unterhalten“, berichtet Königsdörffer von dem Austausch mit der HSV-Legende (191 Pflichtspiele und 14 Tore zwischen 2001 und 2011). „Und wir haben uns gegenseitig viel Glück für den Afrika-Cup gewünscht.“ Auch Zeit für ein gemeinsames Bild war aber nach einer Premiere, über die der Flügelspieler sagt: „Ich war sehr zufrieden mit meinem Startelf-Debüt. Es hat mir Spaß gemacht.“

Königsdörffer erhält Lob von HSV-Legende Collin Benjamin

Zu kämpfen hatte Königsdörffer lediglich mit dem Klima vor Ort, fand es auf dem Platz „ungewohnt anstrengend“ – was angesichts der hohen Temperaturen in der ghanaischen Stadt Kumasi verständlich ist. In der Elfenbeinküste, wo der Afrika-Cup in diesem Jahr stattfindet, werden die Bedingungen nicht anders sein. Der ghanaische Tross bereitet sich in der am Golf von Guinea gelegenen Großstadt Abidjan final auf das Turnier vor, am Samstag stand für Königsdörffer und Co. dort bei 30 Grad die dritte Trainingseinheit an.

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Immerhin: Beim Anpfiff des ersten Gruppenspiels gegen Kap Verde am Sonntagabend wird die Sonne bereits untergegangen sein – und das Thermometer im Stade Félix Houphouët Boigny (45.000 Plätze) von Abidjan nur noch rund 27 Grad messen. Wenngleich klar ist, dass Königsdörffer unabhängig von den Temperaturen heiß sein wird auf sein Debüt beim Afrika-Cup.

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