Lukasz Poreba und Marco Richter auf dem HSV-Trainingsplatz im direkten Duell

Lukasz Poreba und Marco Richter auf dem HSV-Trainingsplatz im direkten Duell Foto: WITTERS

Polzin muss umbauen: Wird dieser HSV-Profi jetzt wieder wichtig?

Noch ist offen, ob für Dennis Hadzikadunic (Schulter-Verletzung) und Jonas Meffert (Nasenbeinbruch) die Zeit bis zum Nürnberg-Spiel am Samstag reichen wird. Die Tendenz: Für das Duo kommt der Auftritt zu früh, Trainer Merlin Polzin wird seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel (0:0 gegen Elversberg) auf zumindest zwei Positionen umbauen müssen. Zu den Profiteuren dürfte am Ende auch ein Profi gehören, der zuletzt nur noch den Status „Joker“ beim HSV hatte.

In der Innenverteidigung ist die Situation im Prinzip klar. Für den verletzten Hadzikadunic wird Kapitän Sebastian Schonlau für das Nürnberg-Spiel in die Abwehrzentrale an die Seite von Daniel Elfadli rücken. Wie aber möchte Polzin das zentrale Mittelfeld besetzen?

Poreba ist für Polzin die defensive Variante

Sollte Meffert erwartungsgemäß in Nürnberg ausfallen, gibt es mit Lukasz Poreba, Ludovit Reis und Marco Richter drei Kandidaten für die Position vor der Abwehr. Alle haben dort schon gespielt. „Es gibt sicherlich Gründe, die dafür sprechen, dass Poreba da spielt, weil er auf dieser haltenden Sechserposition das Spiel gut steuern kann“, meint Polzin, der sich mit dem Polen für die defensivere Variante entscheiden würde. Poreba stand in den vergangenen sieben Partien keine Minute auf dem Platz.

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Deutlich mehr im Rhythmus sind Reis und Richter. Letzterer hatte zuletzt beim 3:0 in Magdeburg, als Meffert nach 55 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden musste, bereits im defensiven Mittelfeld ausgeholfen. Polzin hat das gefallen. Der HSV-Coach: „Er hat einen richtig guten Eindruck hinterlassen, ist aber eher eine offensivere Variante.“

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Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass am Ende Reis die Lösung sein wird. Der Niederländer stand in den vergangenen fünf Spielen in der Startelf und überzeugte dabei konstant. Sollte er in Nürnberg nun auf die Meffert-Position vor die Abwehr rücken, wäre gleichzeitig für Richter ein Platz im offensiven Mittelfeld frei.

Wird Richter wieder wichtig? Der 27-Jährige, der in der ersten Saisonhälfte noch einen Stammplatz beim HSV sicher hatte, kam in den vergangenen fünf Spielen nur noch als Joker zum Einsatz. Nun könnte er wieder in den Vordergrund rücken. Dafür gibt es mehrere Optionen.  

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