Basketballer im Sinkflug: Wie bekommen die Towers jetzt die Kurve?
Nach der Heimklatsche im Eurocup gegen Paris (69:105) und der damit wettbewerbsübergreifend sechsten Niederlage in Folge ist die Stimmung bei den Veolia Towers Hamburg im Keller. „Wir müssen einen Weg finden, diese Siege zu holen, denn sonst tut es zu doll weh“, gab ein frustrierter Lukas Meisner zu. Doch wie soll das gelingen?
Zumindest am System will Cheftrainer Benka Barloschky trotz der „derben Niederlage“ nichts ändern. Paris sei für den 35-Jährigen einfach „ein anderes Kaliber.“ Und auch Nico Brauner will mit der Niederlage nicht lange hadern: „In dieser Branche darfst du nicht an dir zweifeln, man muss immer selbstbewusst sein“.
Meisner fordert mehr Strenge – Barloschky mehr Härte
Dennoch spricht das Auftreten vom Mittwochabend nicht für die Towers. Zu wenig ist bislang zu sehen vom angekündigten Prozess. „Wir müssen streng mit uns werden“, so Meisner. Und auch Barloschky fordert von seinen Jungs mehr Härte und Tempo.

Tower-Boss Marvin Willoughby hingegen kündigte bereits Anfang der Woche an, sich auf dem Spielermarkt noch mal umzusehen. Vor allem auf der Position des Point Guards offenbarten die Towers große Defizite. Die Offensive meist zu schwerfällig, zu langsam und ideenlos. „Guckt man sich das Video an, sind es schon wieder zu viele Fehler gewesen“, bemängelt Meisner und stellt fest: „Wir haben als Team noch nicht zusammengefunden.“
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Das muss aber schnell passieren. Sonst droht am Samstag gegen den amtierenden Meister aus Ulm die nächste Heimniederlage der Saison und damit die Fortsetzung der sieglosen Oktober-Serie.
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