Fluch beendet! Towers schlagen zum Bundesliga-Auftakt ihren Angstgegner
Im zehnten Anlauf hat es endlich geklappt. Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte haben die Veolia Towers Hamburg die Riesen aus Ludwigsburg bezwungen. Mit 87:79 (19:22, 38:38, 63:60) setzten sich die Türme zum Saisonauftakt bei ihrem Angstgegner durch. Der Riesen-Fluch ist beendet – und zwar aufgrund einer ganz starken Defensivleistung.
„Wir haben von Anfang bis Ende hart gespielt“, lobte Aleksander Dziewa. Zurecht. Die Towers zeigten einen enorm intensiven Spielstil, für den eigentlich die Ludwigsburger in den letzten Jahren bekannt waren. Er war der Schlüssel dafür, dass die Towers, bei denen Aljami Durham als siebter Importspieler aussetzen musste, nach einem durchwachsenem Offensiv-Auftritt in Halbzeit eins nicht ins Hintertreffen gerieten. Und dafür, dass sie nach der Halbzeit das Zepter übernahmen.
Towers-Neuzugang Hughes überragt mit 23 Zählern
Mark Hughes (23 Punkte), Will Christmas (18) und Dziewa (18) trugen ihre Türme, das Trio sorgte für die höchste Führung zu Beginn des Schlussviertels (+10). Innerhalb von knapp zwei Minuten war diese aber schon wieder Geschichte.

Das große Nervenflattern? Das gab es nicht bei den Towers. Vor allem Hughes und Christmas sorgten für wichtige Körbe und Sicherheit von der Freiwurflinie. Mit der Schlusssirene gab es die Erlösung für die Hamburger. Ein Auftakt nach Maß.
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„Ich bin super stolz auf die Mannschaft“, schwärmte Cheftrainer Benka Barloschky. Dziewa hob zudem die „gute Chemie“ des Teams hervor. „Wir mögen uns“, sagte der Center, „und das sieht man auf dem Court“.
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